• Henriette Wulff

Rhabarber-Rosen-Sorbet mit Gin & Rosmarin (ohne Eismaschine)


Dieses Sorbet sorgt für ein aufregendes Zusammenspiel von Aromen auf der Zunge. Fruchtiger Rhabarber, sanfte Rose, würziger Rosmarin und herber Gin vereinen sich zu einem erfrischenden Genuss für warme Sommertage und -nächte. Wer sich davor scheut, Sorbet bzw. Eis selbst zu machen, weil es zu kompliziert ist, der sollte unbedingt dieses Rezept ausprobieren. Es ist wirklich ganz einfach und gelingt ohne Eismaschine. Das Rosenwasser bekommt man übrigens in Apotheken, türkischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortieren Supermärkten. Man kann es vielseitig für Desserts und Kuchen, aber auch für herzhafte Gerichte verwenden.

Zutaten für 4-6 Portionen

800 g Rhabarber 200 g Zucker 1-2 Zweige Rosmarin 5 TL Rosenwasser 100 ml Gin

Einige getrocknete Rosenblätter

Außerdem: Pürierstab, feines Sieb, Metallgefäß

Den Rhabarber in etwa 1-2 cm breite Stücke schneiden (nicht schälen) und zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben. Alles erhitzen und bei mittlerer Temperatur 15 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Kein Wasser hinzugeben! Sollte der Rhabarber ansetzen, die Temperatur reduzieren und weiter gut umrühren.

Den Rhabarber vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer sehr fein pürieren. Es sollten keine Stückcken mehr vorhanden sein. Dann den Rhabarber durch ein feines Sieb streichen.

Das Rhabarbermus zurück in den Topf geben. Den Rosmarinzweig etwas durchkneten, damit das Aroma besser austritt. Dann zum Rhabarbermus geben, alles einmal aufkochen und dann abkühlen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Den Rosmarin aus dem abgekühlten Rhabarbermus herausholen. Das Rosenwasser und den Gin hineinrühren. Das Rhabarbermus in eine Metallschüssel umfüllen und in den Gefrierschrank stellen.

Das Rhabarbermus alle 30 Minuten mit einem Schneebesen kräftig umrühren. Nach 3-4 Stunden ist das Sorbet fertig. Die Gefrierdauer ist je nach verwendetem Gefäß und Temperatur im Gefrierschrank unterschiedlich. Vor dem Servieren das Sorbet noch einmal mit dem Pürierstab durchmixen, damit es cremig wird. Mit getrockneten Rosenblätter garnieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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