• Henriette Wulff

Holunderblüten-Icepops mit Heidelbeeren




Holunderblüten lassen sich vielseitig verarbeiten – ob als Sirup, in Teig ausgebacken oder als Gelee. Richtig gut schmecken die zarten, weißen Blüten auch in Eiscreme. Das Aroma der Blüten lässt sich dafür ganz einfach extrahieren: Die Blüten werden einen Tag lang in Sahne eingelegt, die dann vor der Verarbeitung durch ein Sieb gegeben wird. Diese Sahne ist dann die Basis für eine köstliche Eiscreme aus nur vier Zutaten, die man ohne Eismaschine herstellen kann. Dazu kommen noch pürierte Heidelbeeren, die nicht nur lecker schmecken, sondern dem Dessert auch noch einen schönen Farbton verleihen. Man kann das Eis mit frischen oder tiefgekühlten Beeren herstellen, wobei letztere eine intensivere Färbung geben.


Zutaten für 12-14 Stück


400 g Sahne

400 g gezuckerte Kondensmilch

40 g frisch gepflückte Holunderblüten

150 g Heidelbeeren (frisch oder TK, aufgetaut)


Außerdem: Je 12-14 Stieleisformen oder kleine Pappbecher und Holzpommesgabeln


Einen Tag vorher die Holunderblüten in ein Gefäß mit Deckel geben. Mit der Sahne übergießen und luftdicht verschlossen für 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Am nächsten Tag die Sahne durch ein feines Sieb gießen und die Holunderblüten gut ausdrücken. Die Holunder-Schlagsahne steif schlagen. Die Sahne portionsweise und vorsichtig unter die Kondensmilch heben. 10 EL von der Sahne-Mischung in ein separates Gefäß geben. Die Blaubeeren mit einem Stabmixer fein pürieren und damit verrühren. Die Blaubeer-Sahne-Mischung gleichmäßig auf die Pappbecher verteilen. Dann darauf die restliche Holunder-Sahne-Mischung geben. Jeweils eine Pommesgabel in ein Eis stecken. Das Eis für mindestens 6 Stunden im Tiefkühler gefrieren lassen, bis es fest ist.


Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!


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