• Henriette Wulff

Schnelles Rosenkohl-Kimchi


Kimchi gehört zu koreanischem Essen einfach dazu. Es handelt sich um Kohl, der durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Das fermentierte Gemüse wird dann als Beilage zu diversen Gerichten gegessen. Ich habe den Klassiker abgewandelt und Rosenkohl anstatt Chinakohl verwendet. Auch die Zubereitung weicht von der traditionellen ab. Es schmeckt daher etwas anders als das Original-Kimchi, aber trotzdem supergut! Es passt toll zu Bibimbap und Bulgogi oder zu anderen asiatischen Reis- und Nudelgerichten. Ich lasse das Kimchi 3-4 Tage im Kühlschrank ziehen, man kann es aber auch sofort essen.

Zutaten für 3-4 mittelgroße Gläser

400 g Rosenkohl 50 g rote Chilischoten 100 g Möhren 2 EL Fischsauce (aus dem asiatischen Supermarkt) 8 Knoblauchzehen 30 g Frühlingszwiebeln 40 g Ingwer 3 EL Zucker 1 TL helle Miso-Paste 2 TL Sesam-Öl 1 EL Sesamsamen 5 EL Reis- oder Weißweinessig 1 EL Salz

Außerdem: Einweghandschuhe, 3-4 sterilisierte Einmachgläser

Den Strunk und die äußeren Blätter vom Rosenkohl entfernen. Die Blätter einzeln abzupfen. Die Frühlingszwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

Die Chilischoten entstielen. Den Ingwer und Knoblauch schälen. Alles in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker, Sesamöl, Salz, Reisessig, und Fischsauce in einen Blitzhacker geben und fein zerkleinern.

Die Sauce mit dem Sesam zu den Rosenkohlblättern geben. Die Mischung für 2-3 Minuten gut mit den Händen durchkneten. Vorher Handschuhe anziehen – das Chili brennt ggf. auf der Haut!

Das Kimchi in die Gläser füllen und 3-4 Tage ziehen lassen.

Guten Appetit!

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